Der Wunschzettel ans Christkind, online, damit die Großen ihn auch lesen
Aktualisiert am für Weihnachten 2026
Der Wunschzettel ans Christkind ist die erste Wunschliste eines Kindes, und lesen tun ihn am Ende die Großen. Steht er zusätzlich online, sehen Oma, Opa und die Patentante, was draufsteht, nehmen sich je einen Wunsch und kaufen nicht mehr zweimal denselben Dinosaurier.
Mila's list 🎄
6 Geschenkideen ·Weihnachten ·1 bereits reserviert

Building bricks, the big box
She has the small set already and has run out of bricks.

A dinosaur, the roaring kind
T. rex specifically. She was very clear about this.

Proper paints and brushes

A bike, when she outgrows this one
Not yet — next spring. Here so nobody buys one twice.
Der Zettel liegt auf der Fensterbank, die Liste geht an Oma
Zuerst, was das hier nicht ist. Nichts hier bringt den Wunschzettel zum Christkind, und niemand schreibt zurück. Wer eine Antwort möchte, schickt den Brief an eine Weihnachtspostfiliale der Deutschen Post, etwa an das Christkind in 51777 Engelskirchen oder an den Weihnachtsmann in 16798 Himmelpfort, und dieser Umschlag ist das Porto unbedingt wert.
Was es ist: der Ort, an dem die Wünsche wohnen, wenn der Zettel weg ist, damit die, die tatsächlich einkaufen, sie sehen. Eine Oma öffnet den Link, tippt beim brüllenden T. rex auf „Das bringe ich mit“ und schreibt „Oma“. Ab da sieht jeder Onkel, jede Tante und jede Patin, die die Liste öffnet, dass der Dinosaurier vergeben ist, und sucht sich etwas anderes aus.
Das Kind schreibt ans Christkind, die Großen haben eine Liste, auf der sie sich absprechen können, und das Einzige, was den Zauber brechen würde, „reserviert von Opa“ neben dem Fahrrad, bleibt von dem Bildschirm fern, auf den das Kind schaut. Der Rest dieser Seite erklärt, wie das klappt.
Erst das Papier, dann der Link
Der Wunschzettel wird geschrieben, wie er in eurer Familie immer geschrieben wurde. Die Online-Liste kommt danach und kostet Mama oder Papa am selben Abend etwa zehn Minuten.
- Das Kind schreibt oder malt den Wunschzettel. Am Küchentisch, mit Filzstift und so vielen durchgestrichenen Wörtern wie nötig. Bilder zählen: Das Fahrrad, das eine Fünfjährige malt, ist ein völlig klarer Wunsch.
- Ein Erwachsener tippt ihn ab. Einen Shop-Link einfügen, und Titel, Foto und Preis kommen von selbst, oder den Wunsch in den Worten des Kindes eintippen: „ein Dinosaurier, einer, der brüllt“. Größe, Setnummer oder „jede Marke“ gehören in dieselbe Zeile.
- Das Bild fotografieren. Der Kamera-Knopf unter dem Eingabefeld macht aus einem Foto einen Wunsch, benannt nach dem Tag, bis du ihn umbenennst. Das gemalte Fahrrad kann am Fahrrad-Wunsch hängen, und genau das will Oma sowieso sehen.
- Der Link an die Familie, der Zettel ans Christkind. Den Link in den Familienchat, per E-Mail oder als QR-Code an den Kühlschrank. Den Zettel auf die Fensterbank, wo das Christkind ihn nachts abholt, oder in den Briefkasten, wie es bei euch üblich ist.
Für Familien, die auch Papier mögen, ist der Wunschzettel zum Ausdrucken ein Blatt für den Kühlschrank, und die Listenseite selbst druckt sauber, ohne Knöpfe, klein genug, um gefaltet neben dem Bild im Umschlag zu liegen.
Was auf den Wunschzettel gehört, nach Alter
Ein brauchbarer Wunschzettel verändert sich alle zwei, drei Jahre, die Arbeitsteilung nicht: Das Kind liefert das Wünschen, ein Erwachsener das Detail, mit dem Verwandte das Richtige kaufen. Das Beispiel auf dieser Seite ist Milas Liste. Sie ist sieben, sie diktiert, ihr Papa tippt, und mehr System braucht es nicht.
| Alter | Wer schreibt | Wünsche, die funktionieren | So schreibst du es |
|---|---|---|---|
| 3 und 4 Jahre | Sie malen, du schreibst darunter | Eine Holzeisenbahn, ein Rutschauto, Bilderbücher, eine Puppe oder ein Kuscheltier, große Bausteine | „Große Bausteine für kleine Hände, die Kiste zum Ausschütten“ |
| 5 bis 7 Jahre | Sie diktieren, du tippst (so ist Milas Liste) | Ein bestimmtes Bauset, ein brüllender Dinosaurier, richtige Malfarben, ein Roller, ein Spiel für die ganze Familie | „T. rex, einer, der brüllt, etwa 30 cm“ |
| 8 bis 10 Jahre | Sie schreiben, du prüfst die Preise | Der nächste Band der Reihe, ein Experimentierkasten, Fußballschuhe, die erste Uhr, ein Ausflug | „Band vier der Reihe; eins bis drei hat sie“ |
| Ab 11 | Sie schreiben, du liest vor dem Teilen | Kopfhörer, Kleidung in ihrer Größe, ein Anteil an etwas Großem, Konzertkarten | „Fürs Fahrrad, jeder Betrag“ |
Egal in welchem Alter: Größe, Farbe und „bitte nur eins davon“ gehören in den Wunsch selbst. Ein Onkel im Spielzeugladen liest diese Zeile und hält sich daran; was nur in deinem Kopf steht, erreicht ihn nicht.
Fehlen Ideen, oder fehlt die Geduld des Kindes? Der Ratgeber Was auf den Wunschzettel gehört hat mehr nach Alter, und was besser nicht draufkommt.
Wie viele Wünsche, und der eine große
Fünf bis zehn Wünsche reichen für ein Kind. Weniger, und die Tanten streiten sich um dieselben zwei; viel mehr, und aus dem Wunschzettel wird ein Katalog, und das Kind bekommt elf Dinge, die es halb wollte. Manche Familien halten sich an die Vierer-Regel: etwas zum Wünschen, etwas, das es braucht, etwas zum Anziehen, etwas zum Lesen. Markier den wichtigsten als „Größter Wunsch“, damit der Opa, der fragt „aber was wünscht sie sich wirklich?“, eine klare Antwort bekommt.
Dann gibt es den großen Wunsch, das Fahrrad oder die große Kiste Bausteine, der mehr kostet, als ein einzelner Verwandter ausgeben würde. Setz ihn mit einer Notiz auf die Liste, dass gern zusammengelegt werden darf. Eine Person reserviert, ihr Vorname sagt den anderen, mit wem sie reden müssen, und die Seite zum gemeinsamen Schenken erklärt, wie das üblicherweise läuft.
Milas Liste macht beides. Die große Kiste Bausteine ist ihr größter Wunsch; das Fahrrad steht fürs nächste Frühjahr drauf, gebraucht ist bestens, damit niemand zwei kauft. Das Geld für ein gemeinsames Geschenk läuft zwischen den Großen, wie sie es ohnehin machen: per PayPal, per Überweisung oder bar beim Kaffee am ersten Feiertag. Die Seite wickelt keine Zahlungen ab, was auch der Grund ist, warum hier nichts kostet.
Christkind, Nikolaus und der Rest der Familie
Wer die Geschenke bringt, hängt davon ab, wo man aufwächst: im Süden, im Westen und in Österreich meist das Christkind, im Norden und Osten der Weihnachtsmann, und der Nikolaus kommt schon in der Nacht zum 6. Dezember und füllt nur den Stiefel. Klärt vor dem Teilen, was vom Christkind kommt und was von Menschen, damit Oma nicht genau das reserviert, was an Heiligabend mit einem Anhänger vom Christkind unter dem Baum liegen soll.
Am einfachsten sind zwei Listen: der Wunschzettel des Kindes und eine zweite, private für das, was Christkind und Nikolaus bringen, die du mit niemandem teilst. Sonst eine Liste und eine klare Aufteilung:
- Der Nikolaus. Mandarinen, Nüsse, Schokolade und eine Kleinigkeit für den Stiefel. Das muss gar nicht auf die Liste, es sei denn, Patentante oder Opa wollen beim Stiefel mithelfen.
- Das Christkind oder der Weihnachtsmann. Das, was ihr Eltern kauft, oft der große Wunsch. Nimm ihn von der Liste oder schreib „bringt das Christkind“ in die Notiz, damit niemand sonst ihn reserviert.
- Omas, Opas, Tanten, Onkel und Paten. Alles andere, ein Wunsch pro Person. Sie sehen die Vornamen der anderen, also weiß die Patentante aus der Liste, dass Opa das Fahrrad schon übernommen hat.
Damit der Zauber bleibt: Das Kind sieht nie, wer was bringt
Die Regel, auf der die ganze Seite steht, hilft hier mehr als irgendwo sonst. Wem die Liste gehört, der sieht nie, welche Wünsche reserviert sind, nur wie viele. Der Server entfernt jede Reservierung aus deiner Ansicht, bevor die Seite gebaut wird; wenn das Kind auf deinen Schoß klettert, um seinen Wunschzettel auf deinem Handy anzuschauen, steht also nichts auf dem Bildschirm, das Oma verrät. Es heißt auch, dass du es selbst nicht weißt, und das gehört, genau betrachtet, zum Spaß dazu.
Der geteilte Link ist etwas anderes. Wer ihn öffnet, sieht, welche Wünsche vergeben sind, und den Vornamen dessen, der sie genommen hat, denn genau das verhindert die Doppelten. Der Link gehört also zu den Großen.
- Zeig dem Kind die Liste aus deinem Konto. Angemeldet siehst du seine Wünsche und wie viele vergeben sind, und keinen einzigen Namen.
- Schick den Link nicht aufs Tablet des Kindes. Und nicht in den Familienchat, den die Achtjährige über deine Schulter mitliest. Wer ganz sichergehen will, reserviert als „ein Engel“; jeder Vorname geht.
- Halt den Namen klein. Ein Vorname oder Spitzname reicht, Listen tauchen in keiner Suchmaschine auf, und ein Foto des Kindes braucht es nicht. Ein gemaltes Bild gern, ein Gesicht nicht.
Geschwister: eine Liste pro Kind, ein Link für die Familie
Geschwister schreiben eigene Wunschzettel und bekommen eigene Listen. Ein Erwachsener meldet sich einmal an und legt pro Kind eine Liste an, „Milas Liste“, „Leos Liste“, alle unter demselben Familienprofil. Die Familie bekommt eine Adresse, die alle Listen zeigt, und jede Liste verbirgt ihre Reservierungen einzeln vor dir.
Das verhindert auch die stille Ungerechtigkeit, die keine Oma will: Mit den Listen nebeneinander sieht man auf einen Blick, dass beim Jüngsten noch nichts reserviert ist. Die Seite zur Wunschliste für Kinder hat mehr dazu, wie man eine Liste für ein Kind führt, Datenschutz eingeschlossen.
Ältere Geschwister, die schon Bescheid wissen, können zum Helfer des Christkinds befördert werden. Lass sie dem Kleinen beim Diktieren helfen; besser lässt sich ein Zehnjähriger nicht davon abhalten, das Geheimnis laut auszuplaudern.
Wann der Wunschzettel geschrieben und der Link verschickt wird
Drei Termine reichen den meisten Familien:
- Am ersten Advent. Der Wunschzettel wird geschrieben und kommt auf die Fensterbank. Früh genug für alle, die vorausplanen, spät genug, dass darauf steht, was das Kind jetzt will, und nicht, was es im September wollte.
- Bis zum Nikolaustag, 6. Dezember 2026. Der Link geht an alle, die Geschenke per Post schicken, erst recht ins Ausland: Im Dezember sind Pakete gern zwei Wochen unterwegs. Wer eine Antwort aus Himmelpfort oder Engelskirchen möchte, schickt den Brief am besten auch jetzt; die genauen Fristen nennt die Post jedes Jahr neu.
- Um den 20. Dezember. Ungefähr dann versprechen Onlineshops keine Lieferung vor Heiligabend mehr, und die Verwandten, die am 23. einkaufen, schauen endlich hinein. Bis dahin weiter ergänzen; der Link bleibt derselbe.
Gib der Liste das Datum von Heiligabend, dann zählt sie herunter und rollt danach ins nächste Jahr, statt abzulaufen; derselbe Link funktioniert also jeden Advent, bis das Kind die Liste selbst übernimmt. Für den Rest der Familie, Erwachsene eingeschlossen, erklärt die Seite zum Weihnachts-Wunschzettel die Version für Große.
Wird der Wunschzettel ans Christkind geschickt?
Nein. Nichts hier schickt Briefe ans Christkind oder schreibt Antworten. Der Zettel kommt auf die Fensterbank oder geht per Post, etwa nach Engelskirchen oder Himmelpfort; die Liste ist der Ort, an dem die Familie die Wünsche sieht und jeder einen reserviert.
Ist das kostenlos?
Ja. Liste anlegen, Wünsche eintragen und den Link teilen kostet nichts, es gibt keine Werbung und keine Affiliate-Links, und nichts auf der Seite verlangt von der Familie, zu zahlen oder etwas zu installieren.
Brauchen Oma und Opa ein Konto?
Nein. Sie öffnen den Link, tippen bei einem Wunsch auf „Das bringe ich mit“ und geben einen Vornamen ein. Nur der Elternteil, der die Liste führt, hat ein Konto, und das Kind braucht nie eins.
Kann mein Kind sehen, wer was bringt?
Nicht, wenn es die Liste aus deinem Konto anschaut, wo jede Reservierung entfernt wird, bevor die Seite gebaut wird. Der geteilte Link zeigt dagegen Vornamen neben reservierten Wünschen, also bleibt er bei den Großen.
Kann ich sehen, was Oma reserviert hat?
Nein, nur wie viele Wünsche vergeben sind. Das setzt der Server durch, auch für Eltern. Die Verwandten sehen die Namen der anderen und können sich untereinander absprechen; wenn du es wissen musst, musst du fragen.
Kann ich das gemalte Bild auf die Liste setzen?
Ja. Fotografier es mit dem Kamera-Knopf unter dem Eingabefeld, und es wird ein Wunsch, den du umbenennen kannst, oder häng das Foto auf der eigenen Seite eines Wunschs an einen vorhandenen. Das Foto wird verkleinert und von Standortdaten befreit, bevor es gespeichert wird.
Ich habe drei Kinder. Eine Liste oder drei?
Drei, unter einem Familienprofil. Jedes Kind bekommt eine eigene Liste, die Verwandten erreichen alle über eine Adresse, und jede Liste verbirgt ihre Reservierungen einzeln vor dir. Die Seite zur Wunschliste für Kinder erklärt die Details.
Können mehrere Verwandte für den großen Wunsch zusammenlegen?
Ja. Setz ihn mit einer Notiz auf die Liste, dass gern zusammengelegt werden darf. Eine Person reserviert, die anderen steigen ein; das Geld läuft direkt zwischen euch, weil die Seite keine Zahlungen abwickelt. Die Seite zum gemeinsamen Schenken erklärt den üblichen Weg.